Jubiläum – 15 Jahre Agenturberatung hm43

15 Jahre hm43Und wieder ein Milestone erreicht: Agenturberatung hm43 feiert am 27. Juli 2017 ihr 15-jähriges Bestehen. Seit der Gründung 2002 hat sich hm43 als Spezialistin für die Beratung von Agenturen und Medienunternehmen etabliert und sich im deutschsprachigen Raum vor allem zu den Themen „Agentursoftware“ und „Agenturmanagement“ einen Namen gemacht. Im Laufe der Jahre wurden über 170 Agenturen und andere Dienstleistungsunternehmen beraten.

Vertiefung des Leistungsspektrums

Der Arbeitsschwerpunkt lag bisher vor allem auf der Auswahl einer passgenauen Agentursoftware und der damit verbundenen Prozessoptimierung in den Agenturen. Das wird sich zukünftig jedoch ändern. Die – vorwiegend – durch die zuehmende Digitalisierung bedingten Veränderungen im Portfolio der Agenturen haben dazu geführt, dass sich diese anders aufstellen und noch flexibler werden müssen. Das geht nur, wenn sich Agenturen „verschlanken“ und durchlässiger werden. Dem dadurch entstandenen Bedarf an leanen Konzepten und der Etablierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses wird mit einem dahingehend vertieften Leistungsspektrum Rechnung getragen.

Neue Umfrage startet im August

Darüber hinaus wird anlässlich des Geburtstages eine weitere Marktstudie zum Thema „Agenturmanagement und Softwarenutzung“ vorbereitet. Die Studie stellt eine Erweiterung und Aktualisierung einer bereits 2008 durchgeführten gleichnamigen Befragung dar. Die Ergebnisse sollen Ende des Jahres veröffentlicht werden.

Foto: Fotolia © poinz – Fotolia.com

Agenturberatung hm43

Relaunch Internetauftritt hm43

Endlich fertig 😉 Agenturberatung hm43 mit neuem Internetauftritt: Neues Design, optimierte Navigation, News-Blog, übersichtlichere Aufbereitung der Angebote und Leistungen. Dies war die Aufgabenstellung und ist auch geglückt.

Mit dem Relaunch der Website präsentiert sich die Agenturberatung in einem neuen Look & Feel. Aus technischer Sicht standen bei der Neukonzeption vor allem Aspekte der Optimierungen in Bezug auf Web-Usability und die Nutzung durch mobile Endgeräte im Vordergrund – vor allem Tablets. Das neue Design zeichnet sich durch ein frisches und modernes Seitenlayout aus und eine klar strukturierte Navigation sorgt für eine optimale Benutzerführung.

Die Inhalte der Firmen-Homepage wurden klarer strukturiert um den Fokus der Nutzer/innen auf die beiden Beratungsschwerpunkte von hm43 zu lenken: Die Agentursoftwareberatung und die Agenturbegleitung in den Aufgabenstellungen „Agenturmanagement“, „Prozessoptimierung“ und „Organisationsentwicklung“. Zusätzlich wurden der inhaltliche Hintergrund von hm43 und das Kompetenzprofil von Heike Mews deutlicher herausgearbeitet.

Wir freuen uns über Kommentare.
www.hm43.de

Marktübersicht Agentursoftware

11 Jahre Agentursoftware-Guide

Heute feiert der Agentursoftware-Guide  Jubiläum: Vor elf Jahren ging die Site online! Inzwischen hat sich der Guide als Fachportal für Agentursoftware einen Namen gemacht.

Historisch ist der Guide aus der zunächst als Print-Produkt erschienenen „Marktübersicht Agentursoftware“ entstanden. Das ca. 70 seitige Heft, das nebst Fachbeiträgen auch Produktbeschreibungen enthielt, wurde erstmalig 2003 veröffentlicht. Es erwies sich jedoch als zu aufwändig in der Aktualisierung.

Grafik: hm43

Der Live-Gang des Agentursoftware-Guide erfolgte 2006 mit 19 Voll-Einträgen, die – bis auf inzwischen vier Anbieter, die leider nicht mehr im Markt präsent sind – auch weiterhin ihre Software im Portal präsentieren. Im Laufe der Jahre sind zahlreiche Anbieter dazugekommen.

In diesen elf Jahren haben ca. 160.000 Besucher plus 110.000 Quereinsteiger die Seite besucht und es konnten 670.000 Seitenaufrufe gezählt werden. Diese Zahlen klingen zunächst wenig beeindruckend angesichts zig-facher Zugriffszahlen bei manchen anderen Portalen. Aber: Zum einen handelt es sich hier in der Regel um Endverbraucher-Sites, während der Guide ein Fachportal ist. Und: im Agentursoftware-Guide „landen“ zu 90% Menschen/Interessierte, die tatsächlich auf der Suche nach einer Software oder nach Beiträgen und Neuigkeiten zum Thema sind. Dies bestätigt auch die sehr hohe Zahl an wiederkehrenden Besuchern.

Win-Win

Wir haben das Online-Portal immer als Win-Win-Geschäft verstanden, von dem alle Seiten etwas haben: Wir, die Anbieter und die Agenturen. Anbieter können ihre Software-Angebote darstellen und so neue Interessenten und Kunden gewinnen. Software-suchende Agenturen und andere projektorientiert arbeitende Unternehmen erhalten die Möglichkeit der zeitsparenden, einfachen und übersichtlichen Recherche. Und wir als Betreiber und Beraterinnen erhalten immer aktuelle Informationen und stehen im ständigen Austausch mit den Anbietern.

Danke

Das kennzeichnete auch den Launch 2006: Wären nicht einige Anbieter gleich mit an den Start gegangen, hätte das Projekt so nicht umgesetzt werden können. Für dieses – uns damals und heute entgegengebrachte – Vertrauen möchten wir uns heute herzlich bei allen bedanken.

Frage

Alles in allem also eine „runde Sache“. Gleichzeitig finden wir bei unseren Recherchen immer wieder etwas verzweifelt klingende Beiträge von Agenturinhabern oder Mitarbeiter/innen auf der Suche nach einer Software. Diese kennnen den Guide offenbar nicht, obwohl dieser in allen Suchmaschinen auf der ersten Seite (fast) ganz oben gelistet ist, wenn nach „Agentursoftware“ gesucht wird.

Deshalb die Frage: Was können wir noch besser machen? Was fehlt oder ist zu viel? Was gefällt, was nicht? Wir freuen uns auf entsprechende Kommentare oder auch direkte Mails!

info@agentursoftware-guide.de

 

 

Multiprojektmanagement: Projekte auswählen, priorisieren und umsetzen (H.D.Litke)

von Hans-Dieter Litke

Gebundene Ausgabe 2016

Projektmanagement hat sich inzwischen als Standard in vielen Unternehmen etabliert. Das Management mehrerer Projekte nebeneinander wirft aber zahlreiche Fragen auf: Welche Projekte passen am besten zur Unternehmensstrategie? Welche sind dabei die wichtigsten? Und wie lassen sich diese verschiedenen Projekte dann am besten gleichzeitig umsetzen?

Die Antwort liefert ein effektives und effizientes Multiprojektmanagement! Mit Hilfe dieser Methode können die besten Projekte ausgewählt, priorisiert, geplant, gesteuert und umgesetzt werden. Dabei werden sowohl die Unternehmensstrategie (z. B. Vision, Wirtschaftlichkeit) als auch die operativen Möglichkeiten (z. B. personelle, finanzielle Ressourcen, Terminierung) berücksichtigt.

Hans-D. Litke zeigt in seinem neuesten Werk, wie sich Multiprojektmanagement im Unternehmen implementieren lässt.

Mit konkreter Handlungsanleitung und vielen praktischen Tipps.

Dieses Buch finden auf Thalia.de

Agenturportraits 2017 (GWA)

DER Überblick über die deutsche Agenturszene – ein Standardwerk

Die führenden deutschen Kommunikations- und Werbeagenturen und ihre aktuellen Kampagnen auf einen Blick – das bietet das neue Jahrbuch 2017 des GWA.

Das Branchenbuch ist ein unverzichtbares Nachschlagewerk für alle, die sich für die Agenturszene interessieren. Vor allem bietet es auch den Marketingabteilungen in Unternehmen, die oftmals die fehlende Transparenz des Marktes beklagen, eine wichtige Orientierungshilfe. Neben den Agenturporträts greift der Band in einem redaktionellen Teil jeweils aktuelle Entwicklungen auf und beschreibt die Besonderheiten der Branche.

GWA (Hg.): Agenturportraits 2017 (veröffentlicht im Dezember 2016)

Zurzeit noch nicht im Handel, sondern zu beziehen bei Fazbuch.de.

Vorgestellt und nachgefragt bei… Sönke Kahl von dmmd (KBMpro)

Sönke Kahl Sönke Kahl…
… ist Gründer und Geschäftsführer von dmmd in Hilter, deren Software KBMpro seit dem Jahr 2004 am Markt ist.

 

 

Ihr interessantestes Projekt?

Das ist unser aktuelles Projekt. Wir konzipieren für einen Kunden eine neue Projektmanagement-Lösung, die über große in den Räumlichkeiten installierte Monitore dargestellt wird. Somit sehen alle Mitarbeiter zeitgleich Änderungen im Projektplan und können – je nach Verantwortungsbereich – auch direkt den Status ändern. Für uns ist das ein interessanter Ansatz, um die Kommunikation von Projekten innerhalb der Agenturen transparenter zu gestalten. Die Monitore ersetzen quasi das berühmte „schwarze Brett“.

Die größte Herausforderung?

Eine Agentur mit 130 Mitarbeitern, dezentral über Deutschland verteilt – das war eine Herausforderung in der Beratung aber auch in der Schulung der einzelnen Standorte. Herausforderungen wollen aber gemeistert werden und das haben wir dann auch geschafft.

Spaß macht besonders…

Allgemein ist es immer wieder spannend, Agenturen zu besuchen und neue Menschen kennenzulernen. Besonders freut es uns natürlich, wenn ein Kunde anruft und berichtet, dass er mit unserer Software absolut zufrieden ist und seinen Umsatz steigern konnte – was will man mehr?

Ihre Mitarbeiter…

… werden bei uns im Hause ausgebildet. Unser Anspruch ist schon sehr hoch, so dass von 20 Bewerbern im Schnitt nur einer zum Gespräch eingeladen wird. Dabei legen wir Wert darauf, dass wir nicht „technische Nerds“ im Team haben, sondern Menschen, die auch organisatorisch denken.

Man muss den Kunden und seine Probleme im Blick haben, das schafft man nicht, wenn man nur ein prima php-Programmierer ist. Unsere Techniker haben auch direkten Kundenkontakt, somit gehen Informationen nicht durch umständliche Kommunikationsschleifen verloren.

Beste technologische Entwicklung derzeit aus Ihrer Sicht?

Unser „Patentrezept“ zur Abrechnung von Projekten. Hier bieten wir Lösungen, um pauschal angebotene Projekte auch dann wirtschaftlich abzurechnen, wenn der reale Aufwand größer wird.

Zukunftsvisionen für KBMpro?

… unsere offene Architektur wird uns mehr zu integrativen Lösungen führen, die außerhalb der klassischen Agenturverwaltung liegen.

Tollstes Erlebnis mit KBMpro?

Ein Kunde schickte uns mal eine Einladung zu einem Wochenende in einem noblen Hotel. Das war für uns ein außergewöhnlich „greifbares“ positives Feedback.

Was macht KBMpro besonders attraktiv?

Das ist unser Fokus auf das Thema abrechenbare Leistungen. Da wir selber ursprünglich als Agentur tätig waren, wissen wir wie kaum ein anderer Anbieter, wo hier der Schuh drückt.

Ein Wunsch an Ihre Kunden?

Ein ehrliches Feedback. Es ist schön, wenn wir gelobt werden, aber Anregungen für Verbesserungen nutzen uns am Ende mehr. Wir honorieren sogar Ideen, die dann als Feature allen Kunden zugute kommen. Da kann es durchaus vorkommen, dass ein Kunde unter Umständen seinen Wunsch kostenlos bekommt.

Ein letztes Wort…

… letzte Worte klingen sehr nach Abschied. Wir haben eher das Gefühl, gerade allen potentiellen Kunden „Hallo, kennen Sie schon KMBpro?“ zurufen zu wollen.

 


Zur PersonSoenke Kahl

Sönke Kahl, geboren 1973, hat sich nach verschiedenen Studiengängen – darunter Elektrotechnik in Braunschweig – früh dazu entschlossen, selbstständig zu sein. Bereits 1997 gründete er eine Internetagentur und erlebte hier den typischen Alltag der Werbebranche.

Aus der Notwendigkeit heraus, den Zeitaufwand besser zu kontrollieren und abrechenbare Leistungen auch gegenüber den Kunden zu dokumentieren, entstand 2002 die hauseigene Agentursoftware.

Inzwischen ist KBMpro das Kerngeschäft der Firma und hat sich deutschlandweit gerade in den mittelständischen Agenturen bewährt.

Privat bastelt Sönke Kahl hochmotiviert an einer Geisterbahn im hauseigenen Keller, die besonders zu Halloween regen Zulauf erfährt.

Links:
www.agentursoftware-guide.de/kbmpro
www.agenturbo.de

Vorgestellt und nachgefragt bei… Ulrich Schwarz von Qualiant

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Ulrich Schwarz von der Qualiant Software GmbH

Ulrich Schwarz…
… ist Gründer und Geschäftsführer der Qualiant Software GmbH

 

Ihr interessantestes Projekt?

… in letzter Zeit war das sicher die Entwicklung unseres Projekt- und Ressourcen-Management-Tools. Bei der Planung wussten wir noch gar nicht, dass das sonst keiner kann.

Die größte Herausforderung?

… etwas zu schaffen, das Experten als undurchführbar bezeichneten – in diesem Fall eine Ressourcenplanung, mit der man Geld verdienen kann und die entlastet.

Wir wollten kein Modul „Projektmanagement“ verkaufen, hinter dem sich nur eine weitere bunte Listen- und Kalenderverwaltung verbirgt. Wir wollten es besser machen als der Mitbewerb. Unsere Entwickler haben Ehrgeiz. So haben sie ein selbstoptimierendes Multi-Prozess-Portfolio-Management-System entwickelt. Klingt kompliziert. Ist es auch – aber zum Glück nur für die Entwickler.

Wir haben unser Vorhaben auch externen Experten für Projekt- und Prozessmanagement vorgestellt, um vom neuesten akademischen Wissensstand zu lernen. Diese machten uns mit Worten wie „kann nicht gehen“ wenig Hoffnung. Denn, um aus einer Vielzahl an Projekten, Einzelaufgaben und Mitarbeitern den optimalen Ablauf für eine ganze Agentur finden zu können, müssten wir „ja quasi einen Schachcomputer“ bauen. Dieser müsste noch dazu auf einem Datenbankserver basieren und in der Lage sein, laufend rund 50.000 mögliche Szenarien durchzurechnen. Jede Neubewertung einer Situation würde somit Stunden brauchen, was das Projekt von vornherein sinnlos machen würde.

Aber unsere Entwickler haben einen Weg gefunden, um den gemeinsam besten Ablauf zu generieren: Wir blenden die für den Planungsprozess unnötigen Szenarien frühzeitig aus und können so bereits nach Sekunden ein Ergebnis liefern, das für alle sinnvoll ist. Neuland eben.

Spaß macht besonders…

… das Staunen zu sehen, wenn jemandem die Stärke von LEADING Job im Bereich Projekt- und Ressourcen-Management bewusst wird.

Ihre Mitarbeiter…

Da wir sechs neue Kollegen haben, werden wir wohl ein zweites Planschbecken benötigen, damit kommenden Sommer bei 40° in Wien wieder Fußbäder auf der Firmenterrasse möglich sind.

Jetzt im Ernst: Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir einerseits Kollegen haben, die sehr gerne während der Kernzeiten unserer Support-Hotline arbeiten, während andere erst am Nachmittag kommen (können), weil sie „Nachtmenschen“ sind. Diese Flexibilität erweitert den Betreuungszeitraum. Unsere Kunden schätzen es, dass wir Updates in den Abendstunden machen und daher LEADING Job somit untertags verfügbar bleibt.

Beste technologische Entwicklung derzeit aus Ihrer Sicht?

… unsere Kunden haben die Möglichkeit, selbst – mit sehr benutzerfreundlichen Tools – neue Erweiterungen zu unseren Lösungen zu schaffen. So erhalten sie zusätzliche Daten, Funktionen oder Workflows.

Zukunftsvisionen für LEADING Job?

… unsere offene Architektur wird uns mehr zu integrativen Lösungen führen, die außerhalb der klassischen Agenturverwaltung liegen.

Aktuelle Beispiele:

  • für Digitalagenturen integrieren wir Ticketsysteme wie JIRA, BaseCamp, 9to5 etc.
  • aus externen Datenquellen importierte Daten werden automatisch verrechnet
  • Ausgangsrechnungen werden elektronisch an Kunden oder Behörden übermittelt
  • Agenturen beziehen Kunden direkt in Projektmanagement und Kommunikation mit ein

Tollstes Erlebnis mit LEADING Job?

Wenn sich Kunden oder Interessenten mit einem besonders herausfordernden Änderungswunsch melden und sich dann zeigt, das sich das Gewünschte bereits mit den vorhandenen Funktionen von LEADING Job erreichen lässt.

Was macht LEADING Job besonders attraktiv?

Dass man damit weit mehr Geld verdienen kann, als es kostet.

Der Grund für die Anschaffung einer Agentursoftware ist meist, dass man die Administration vereinfachen oder Einsparungen erzielen will. Beim Vergleich, welche Agenturlösung welche Anforderungen erfüllt, liegt LEADING Job unbestritten im Spitzenfeld.

Mit unserem selbstoptimierenden Multi-Projektmanagement und der Ressourcen-Planung erzeugen Kunden das erste Mal echten Mehrwert: weil mehr Projekte zeitgerecht und budgetkonform ablaufen, weil sich Leerlaufzeiten automatisch reduzieren und sich die Kommunikation vereinfacht. Gehen Sie von 1-2 Wochen mehr Zeit für produktive Arbeit pro Mitarbeiter pro Jahr aus: Wir sprechen also von mehreren Tausend Euro Mehrerlös pro Mitarbeiter jährlich.

Ein Wunsch an Ihre Kunden?

… nehmen Sie sich mehr Zeit für Fortbildung.

Agentur-Mitarbeiter nutzen LEADING Job meist virtuos im Alltag. Weil sie die Software so gut zu kennen glauben, verzichten sie oft darauf, sich Neuerungen vorstellen zu lassen, mit denen sie ihren Job noch effizienter machen könnten.

Ein letztes Wort…

Verwalten Sie noch oder verdienen Sie schon?

 

Zur PersonQUA_UlrichSchwarz
Ulrich Schwarz (geb. 1966) beschäftigt sich seit über 30 Jahren intensiv mit Business-Informationssystemen – speziell für klassische Agenturen sowie Media-Agenturen. Er studierte Informatik an der Technischen Universität Wien mit dem Schwerpunkt auf „Künstliche Intelligenz“.

Sein 2002 gegründetes Unternehmen ist heute eines der führenden Software- und Beratungsunternehmen der europäischen Kommunikationsbranche. Die spezialisierten Softwarelösungen für Job-Verwaltung, Ressourcen-Management, Stundenerfassung, Media-Einkauf und Kostenrechnung arbeiten nach höchsten internationalen Qualitätsstandards. Sie vereinfachen die Arbeitsroutinen und steigern den wirtschaftlichen Erfolg nachhaltig.

Qualiant betreut erfolgreiche Eigentümergesellschaften ebenso wie alle führenden Agenturnetzwerke Teilweise in marktführender Position mit Fokus auf die Länder der DACH-Region und auf Zentral- und Osteuropa.

Ulrich Schwarz lebt leidenschaftlich gern in Wien, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Links:
www.agentursoftware-guide.de/qualiant
www.qualiant.com

Vorgestellt und nachgefragt bei… Sascha Reichow von Spirit

Sascha Reichow von der Braintronic GmbH

Sascha Reichow von der Braintronic GmbH

Sascha Reichow…
… ist Gründer und Geschäftsführer der Braintronic Software GmbH


Ihr interessantestes Projekt?

Die Einführung bei einem Bauträger/Immobilien-Finanzierer. Interessant war die Erkenntnis bzw. Bestätigung, wie flexibel spirit einsetzbar ist. Die klare Funktionslogik von spirit erlaubte ohne große Umgewöhnung die Abbildung von ganzen Bauvorhaben. Denn auch hier geht es um Budgets, Termine und Aufgaben; es muss dokumentiert und archiviert werden. Hätte der Flughafen Berlin-Brandenburg uns mal involviert … 😉 !

Die größte Herausforderung?
Auch wenn ich noch zu den unter 50-jährigen gehöre, aber die „Junge“ Generation, die total vernetzt mit Facebook und Co in einer „unverbindlich-alles jetzt“-Welt nachrückt, macht manchmal die Argumentation einer langfristigen Planung und Strategie mühsam. Denn alles muss heute ganz schnell und unverbindlich gehen; sind dabei Regeln (z.B. für die Buchhaltung GoB) zu beachten, gilt man ganz schnell als antiquiert. !

Spaß macht besonders…
… unsere tägliche Arbeit: Ob nun der intensive, schon fast freundschaftliche Kontakt zu unseren Kunden (mit reichlich Praxis-Feedback und Feature-Wünschen) oder in der Entwicklung, wo wir mit Kreativität Dinge probieren und uns mit neuen Technologien beschäftigen. !

Ihre Mitarbeiter …
… sind das tollste Team, was man haben kann. Denn alles was wir tun, machen wir mit Freude für unsere Kunden. Das ist kein Spruch, aber wie soll man es sonst begründen, dass Kollegen nach Feierabend noch Fachlektüre wälzen, an Workshops teilnehmen oder ihr Hobby „Programmieren“, „Internet“ oder „Computer“ nennen ? !

Beste technologische Entwicklung derzeit aus Ihrer Sicht?
Die gesamte Vernetzung durch das Internet, ob nun von sozialen Netzwerken bis hin zu Spielekonsolen, TV und Kühlschrank bietet Möglichkeiten, unser Leben immer komfortabler und flexibler zu gestalten. Diese Erkenntnis betrifft auch unsere Arbeitssituation. Wir wollen und müssen uns dem flexiblen, mobilen und vor allem der temporären Projektarbeit stellen. Die „nine-to-five“-5-Tage-Arbeitswoche bis zur „Rente“ gehört eigentlich schon jetzt zum Geschichtsunterricht !

Zukunftsvisionen für spirit?
spirit wandelt sich von einer monolithen „Jobverwaltung“ zu einer dynamischen Toolbox, womit verschiedene Tools auf beliebigen Geräten für die jeweilige Aufgabe zur Verfügung stehen. Nur das Projekt selbst bzw. deren Initiator kennt den Zusammenhang und gibt das Ziel vor, alle anderen Projektteilnehmer bestimmen im Schwarm Richtung und Tempo, wobei sich jeder selbst seine bevorzugten Aufgaben aussucht und erledigt.
Die klassische Projektsteuerung „Top-down“ hat ausgedient, alles folgt dem höheren Ziel und organisiert sich selbst durch laufende Abstimmung und Aufgabenverteilung, ähnlich wie heute schon im opensource-Bereich. !!!!!

Tollstes Erlebnis mit spirit?
Wenn Kunden die Möglichkeiten, die wir mit spirit bieten, auch wirklich ausnutzen. Das passiert leider noch immer zu wenig, weil der workflow meistens durch persönliche Belange nicht optimiert werden kann. Aber da wo es gemacht wird, ist es eine Freude zu sehen, wie der Laden „flutscht“ !

Was macht spirit besonders attraktiv?
spirit ist nicht nur eine Software, sondern ein Konzept. Und zwar ein Intelligentes: Ohne ihr Zutun werden sie automatisch z. B. bei Stundenüberbuchung oder Terminüberschreitung per eMail darauf hingewiesen. spirit macht Ihnen automatisch für wichtige Deadlines oder to do´s einen Kalendereintrag im Handy und hält eben „Ordnung im Job“. Es kann nichts vergessen oder übersehen werden, außer man ignoriert es bewusst. !

Ein Wunsch an Ihre Kunden?
Bleibt wie ihr seit: Flexibel und anspruchsvoll, stellt alles weiterhin in Frage. Das hält uns auf Trab und in Bewegung 😉 !

Ein letztes Wort…
spirit. everything counts!

Sascha Reichow

Sascha Reichow


Zur Person
Nach dem Sascha Reichow seine Ausbildung 1989 als Anwendungs- Entwickler bei Nixdorf Computer beendete, wurde das erworbene Wissen gleich in die Praxis umgesetzt. Mit „InvoiceMaker“ wurde 1990 die erste Mac-Artikelverwaltung mit Barverkauf (Kassenschublade, Bondrucker) auf den Markt gebracht und begeisterte die damaligen Apple-Händler, weil sie endlich mit einem Mac einen Mac verkaufen konnten. So gelang auch der Sprung in die Werbeagenturen, nur dass diese mit Artikeln nichts anfangen konnten. Im selben Jahr wurde spirit als eigenständige Entwicklung speziell für die agenturtypische Jobverwaltung veröffentlich und wird heute als kostenlose Einplatzversion für Freelancer bis hin zu den größten inhabergeführten Agenturen und in internationalen Networks in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Frankreich, Spanien und Benelux mit rund 10.000 Usern eingesetzt.

Links:

www.agentursoftware-guide.de/Spirit
www.braintronic.de

Stolpersteine in der Software-Einführung

Stolpersteine in der Software-Einführung

Die Einführung von Unternehmenssoftware egal welcher Variante – ERP, CRM, Projektmanagement oder Agentursoftware – ist ein Prozess, der jedes Unternehmen vor große Herausforderungen stellt. Hier gibt es viele Hürden zu überwinden; eine davon ist die Akzeptanz der Mitarbeiter/innen, ohne die das Projekt zum Scheitern verurteilt ist.

Wie diese Mitwirkung erreicht werden kann, beschreibt ein Gastbeitrag von mir im Unternehmer-Handbuch:

http://das-unternehmerhandbuch.de/2014/04/24/stolpersteine-in-der-einfuehrung-von-unternehmenssoftware/

© Copyright Grafik Heike Mews

Und was ist jetzt „Agentursoftware“?

Vom immer währenden Versuch, Äpfel mit Birnen zu vergleichen

In der iBusiness wurde vor kurzem wieder das Thema „Agentursoftware“ aufgegriffen. Was mir dabei immer wieder – vor allem in den Kommentierungen – auffällt: Es werden völlig unterschiedliche Software-Kategorien angesprochen und miteinander verglichen. Kommentare wie „leider fehlen Aussagen zu SCRUM“ oder „was ist mit der Einbeziehung sozialer Netze?“ zeigen, dass zumindest zwei Themen unter das große Dach „Agentursoftware“ gestellt werden, die hier nur sekundär angesiedelt sind: Groupware und Projektmanagement.

Unter Agentursoftware wird jedoch Software verstanden, die – wie ERP-Systeme, deren branchenspezifische Entsprechung sie darstellt – die unternehmensrelevanten Geschäftsprozesse Beschaffung – Vertrieb – Fertigung – Auslieferung abbildet. Umgesetzt in den Software-Bereichen Stammdaten/Kontakte, Finanzen/Controlling, Personal- und Auftragswesen sowie Material-/Warenwirtschaft.

Die Spezifika von Agenturen besteht darin, dass es in der Unternehmung nicht um die Fertigung oder den Verkauf von Produkten geht, sondern um die Erbringung von Dienstleistungen und ihrer Abwicklung in (Kunden-) Projekten, weshalb den Kern von Agentursoftware die ProjektVERWALTUNG bildet. Hierfür dienen Funktionen um Leistungen zu kalkulieren und den Kunden anzubieten, die darauf anfallenden Zeiten (also die Leistungen der Mitarbeiter/innen als Basis des Agenturerfolgs) zu erfassen, wie auch die Kosten, die durch den Zukauf von Leistungen entstehen und schließlich alles den Kunden in Rechnung zu stellen. Und da diese Leistungen von und für Menschen in Unternehmen erbracht werden, kommen die Kontakt- und Mitarbeiter-Verwaltung und deren Kommunikation dazu.

Damit lauten die Überschriften der Basisfunktionen dieser Systeme Kunden-, Lieferanten- und Mitarbeiterverwaltung, Projektabwicklung und Faktura. Sie beinhalten funktionale Anforderungen von A wie Abschlagszahlungen über D wie DATEV-Schnittstelle und F wie Formularwesen bis Z wie Zeiterfassung und lösen damit die hauptsächlichen Probleme in den Agenturen, die zu einem sehr großen Teil (Aussagen meiner Kunden aus 77 Kundenprojekten mit Agenturen jeder Größe und Ausrichtung) in den Bereichen „Kalkulationen, Angebotskontrolle, Budgetüberwachung“ sowie im Projekt- und Agentur-Controlling den größten Optimierungsbedarf sehen.

Optimierungsbedarf in Agenturen

Optimierungsbedarf in Agenturen
© Agenturberatung hm43

Gleichwohl könnte dies auch Software für andere Branchen leisten, die projektbezogen arbeiten. Was Agentursoftware darüber hinaus zu Agentursoftware macht, sind die spezifischen Anforderungen, die sich beispielsweise aus einem in klassischen Agenturen notwendigen Beschaffungsprozess (Lieferanten-Anfragen) ergeben, den Erfordernissen an die besonderen Abrechnungsweisen (Honorarverträge, Service Fee etc.) oder auch dem in Agenturen üblichen Handling durchlaufender Posten aus Rechnungen freier Mitarbeiter oder auch Medialeistungen.

Interessant ist, dass Agenturen, auf ihre Prozesse angesprochen, in erster Linie nicht diese kaufmännischen Geschäftsprozesse nennen, sondern all diejenigen, die unter die Schlagwörter Groupware, Ressourcenplanung und Collaboration fallen.

Hier geht es vorrangig um Zusammenarbeit und Aufgabenverteilung. Doch auch hier hat Agentursoftware Stärken: Aufgaben, die sich aus dem erstellten Kundenangebot generieren und mit so vorgegebenen kalkulierten Stundenwerten (mit gleichzeitigem Abgleich der Stundenbudgets aus den Personalstammdaten) einen Rahmen für das Management der Projekte ergeben: Dies vermeidet nicht nur Doppelerfassungen, sondern schafft Transparenz und Überblick und bietet den so notwendigen Soll-Ist-Vergleich auf Projektebene.

Das Problem ist, dass diese riesige und auch notwendige Funktionsvielfalt von Agentursoftware – egal wie gut aufbereitet – mit der einfachen Usability trendiger moderner Spezial-Software wie z.B. reine Collaboration-Tools, die ja nur einen Teilbereich der Anforderungen erfüllen, häufig nicht mithalten kann. Umgekehrt sind die Spezialisten eben „nur“ Spezialisten und erfüllen andere Anforderungen nicht, wodurch die reichlich paradoxe Situation entsteht, dass die Anbieter dieser Produkte – wie z.B. im CRM-Software-Markt zu beobachten – immer mehr Funktionsbereiche dazu entwickeln.

Hier werden aktuelle Trends und technologische Möglichkeiten auf der einen Seite, Veränderungen in den Arbeitsprozessen der Agenturen und bestehende Erfordernisse an kaufmännische Gegebenheiten noch viele Diskussionen erfordern, um die es hier in diesem Blog auch verstärkt gehen wird und für die ich mir eine angeregte und anregende Beteiligung erhoffe.

© Grafiken Agenturberatung hm43
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