Vorgestellt und nachgefragt bei… Sascha Reichow von Spirit

Sascha Reichow von der Braintronic GmbH

Sascha Reichow von der Braintronic GmbH

Sascha Reichow…
… ist Gründer und Geschäftsführer der Braintronic Software GmbH


Ihr interessantestes Projekt?

Die Einführung bei einem Bauträger/Immobilien-Finanzierer. Interessant war die Erkenntnis bzw. Bestätigung, wie flexibel spirit einsetzbar ist. Die klare Funktionslogik von spirit erlaubte ohne große Umgewöhnung die Abbildung von ganzen Bauvorhaben. Denn auch hier geht es um Budgets, Termine und Aufgaben; es muss dokumentiert und archiviert werden. Hätte der Flughafen Berlin-Brandenburg uns mal involviert … 😉 !

Die größte Herausforderung?
Auch wenn ich noch zu den unter 50-jährigen gehöre, aber die „Junge“ Generation, die total vernetzt mit Facebook und Co in einer „unverbindlich-alles jetzt“-Welt nachrückt, macht manchmal die Argumentation einer langfristigen Planung und Strategie mühsam. Denn alles muss heute ganz schnell und unverbindlich gehen; sind dabei Regeln (z.B. für die Buchhaltung GoB) zu beachten, gilt man ganz schnell als antiquiert. !

Spaß macht besonders…
… unsere tägliche Arbeit: Ob nun der intensive, schon fast freundschaftliche Kontakt zu unseren Kunden (mit reichlich Praxis-Feedback und Feature-Wünschen) oder in der Entwicklung, wo wir mit Kreativität Dinge probieren und uns mit neuen Technologien beschäftigen. !

Ihre Mitarbeiter …
… sind das tollste Team, was man haben kann. Denn alles was wir tun, machen wir mit Freude für unsere Kunden. Das ist kein Spruch, aber wie soll man es sonst begründen, dass Kollegen nach Feierabend noch Fachlektüre wälzen, an Workshops teilnehmen oder ihr Hobby „Programmieren“, „Internet“ oder „Computer“ nennen ? !

Beste technologische Entwicklung derzeit aus Ihrer Sicht?
Die gesamte Vernetzung durch das Internet, ob nun von sozialen Netzwerken bis hin zu Spielekonsolen, TV und Kühlschrank bietet Möglichkeiten, unser Leben immer komfortabler und flexibler zu gestalten. Diese Erkenntnis betrifft auch unsere Arbeitssituation. Wir wollen und müssen uns dem flexiblen, mobilen und vor allem der temporären Projektarbeit stellen. Die „nine-to-five“-5-Tage-Arbeitswoche bis zur „Rente“ gehört eigentlich schon jetzt zum Geschichtsunterricht !

Zukunftsvisionen für spirit?
spirit wandelt sich von einer monolithen „Jobverwaltung“ zu einer dynamischen Toolbox, womit verschiedene Tools auf beliebigen Geräten für die jeweilige Aufgabe zur Verfügung stehen. Nur das Projekt selbst bzw. deren Initiator kennt den Zusammenhang und gibt das Ziel vor, alle anderen Projektteilnehmer bestimmen im Schwarm Richtung und Tempo, wobei sich jeder selbst seine bevorzugten Aufgaben aussucht und erledigt.
Die klassische Projektsteuerung „Top-down“ hat ausgedient, alles folgt dem höheren Ziel und organisiert sich selbst durch laufende Abstimmung und Aufgabenverteilung, ähnlich wie heute schon im opensource-Bereich. !!!!!

Tollstes Erlebnis mit spirit?
Wenn Kunden die Möglichkeiten, die wir mit spirit bieten, auch wirklich ausnutzen. Das passiert leider noch immer zu wenig, weil der workflow meistens durch persönliche Belange nicht optimiert werden kann. Aber da wo es gemacht wird, ist es eine Freude zu sehen, wie der Laden „flutscht“ !

Was macht spirit besonders attraktiv?
spirit ist nicht nur eine Software, sondern ein Konzept. Und zwar ein Intelligentes: Ohne ihr Zutun werden sie automatisch z. B. bei Stundenüberbuchung oder Terminüberschreitung per eMail darauf hingewiesen. spirit macht Ihnen automatisch für wichtige Deadlines oder to do´s einen Kalendereintrag im Handy und hält eben „Ordnung im Job“. Es kann nichts vergessen oder übersehen werden, außer man ignoriert es bewusst. !

Ein Wunsch an Ihre Kunden?
Bleibt wie ihr seit: Flexibel und anspruchsvoll, stellt alles weiterhin in Frage. Das hält uns auf Trab und in Bewegung 😉 !

Ein letztes Wort…
spirit. everything counts!

Sascha Reichow

Sascha Reichow


Zur Person
Nach dem Sascha Reichow seine Ausbildung 1989 als Anwendungs- Entwickler bei Nixdorf Computer beendete, wurde das erworbene Wissen gleich in die Praxis umgesetzt. Mit „InvoiceMaker“ wurde 1990 die erste Mac-Artikelverwaltung mit Barverkauf (Kassenschublade, Bondrucker) auf den Markt gebracht und begeisterte die damaligen Apple-Händler, weil sie endlich mit einem Mac einen Mac verkaufen konnten. So gelang auch der Sprung in die Werbeagenturen, nur dass diese mit Artikeln nichts anfangen konnten. Im selben Jahr wurde spirit als eigenständige Entwicklung speziell für die agenturtypische Jobverwaltung veröffentlich und wird heute als kostenlose Einplatzversion für Freelancer bis hin zu den größten inhabergeführten Agenturen und in internationalen Networks in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Frankreich, Spanien und Benelux mit rund 10.000 Usern eingesetzt.

Links:

www.agentursoftware-guide.de/Spirit
www.braintronic.de

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