Controlling in Agenturen: Kalkulationshilfen erwünscht

Ein Ergebnis des Frühjahrsmonitor 2018 des GWA ist die sinkene Umsatzentwicklung der Agenturen:  „Beim genauen Blick auf die Umsatzentwicklung zeigt sich, dass vor allem der Anteil der Agenturen zugenommen hat, die im letzten Jahr einen Umsatzrückgang verbuchten. Weniger Agenturen konnten 2017 ihre Umsätze steigern.“ Auch die Personal-, Weiterbildungs- und IT-Kosten sind laut Umfrage weiter gestiegen.

Umso wichtiger also für die Agenturen, gut und richtig zu kalkulieren, den Kunden KVA´s zu schreiben, die am Ende etwas für die Agentur übrig lassen.

Laut „Projekt Magazin” bestehen die zu kalkulierenden Bestandteile eines Projektbudgets aus mindestens:

  • dem geschätzten Aufwand für die Durchführung des Projekts
  • das für die Finanzierung von Änderungsanträgen reservierte Änderungsbudget
  • das für die Finanzierung von Risikomaßnahmen reservierte Risikobudget
  • der finanzielle Puffer für das Projekt

Agenturen im Controlling gut aufgestellt

Etwas entgegen den genannten Untersuchungsergebnissen des GWA stehen die Aussagen der befragten Agenturen für die hm43-Studie „Agenturorganisation und Software-Nutzung”. Danach fühlen sich Agenturen im Bereich Agentur- und Projektcontrolling überwiegend gut aufgestellt.

Bei der Preisgestaltung verlassen sich die Agenturen auf eine Mischung aus Bauchgefühl und Erfahrung sowie auf Auswertungen und Nachkalkulation. Allerdings würden sie ihre Einschätzungen gerne mit Hilfe von Verbands- Veröffentlichungen absichern.

Ratgeber und Kalkulationshilfen

Für die Kalkulation der eigenen Leistungen hilft die eigene Erfahrung und der Rückgriff auf vergangene Kostenkalkulationen – allerdings sollen auch die Fremdleistungen möglichst nah am späteren IST-Wert angesetzt werden. Doch wie kommen Kundenberater an die richtigen Zahlen?

Genau hier helfen schon seit vielen Jahren die Kalkulationshilfen unterschiedlicher Anbieter. Mit ihrer Hilfe können Etats, eigene Kalkulationen und Angebote wie auch die Rechnungen externer Dienstleister einfach grob kalkuliert oder überprüft werden.

Beispiele:

Etat-Kalkulator
Der ETAT-Kalkulator der creativ collection Verlag GmbH, ist im Mai wieder in seiner jährlichen Neu-Auflage erschienen. Mit über 13.000 Einzeldaten in der Print- und über 500.000 Daten in der Online-Version bietet der Kalkulator medienübergreifend alle Angaben für die Budgetierung Ihrer Kunden-Projekte – ohne zeitaufwändige eigene Recherche.

Etat-Kalkulator®
Was kostet Werbung?
creativ collection Verlag GmbH
www.ccvision.de

 

Rotstift
Marktfähiges Kalkulieren, kundennahes Budgetieren, effiziente Kostenrecherche, praxisgerechte Kostenvergleich: das bietet der Rotstift von WerbeCheck, der aktuell in einer komplett überarbeiteten Version mit den Werbehonoraren und Agenturpreisen für das Jahr 2017 erschienen ist. Ihn gibt es übrigens auch als Taschenbuch – so kann bereits während des Kundenmeeting eine erste „Hausnummer“ genannt werden.

Seit 1998 ermittelt das Team um Andreas Frank Honorare, Preise und Kosten der Werbebranche und kann so die Frage nach realistischen und marktgerechten Preisen fundiert beantworten.

der Rotstift
WerbeCheck
www.werbecheck.de

 

iBusiness
Das Onlinemagazin iBusiness bietet mit seinen Leitfäden „Basiswissen für die Branche”

iBusiness Honorarleitfaden

Kalkulationssystematik: Leitfaden zur Kalkulation von Multimedia-Projekten

 

© Beitragsbild: © apops – fotolia.com
© alle Grafiken Heike Mews

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